Berlin – Wiedergeburt einer Stadt

Dies ist der Titel eines Buches von Hermann Rudolph, das ich besonders empfehlen kann. Der Autor schildert die faszinierende Entwicklung Berlins vom Mauerfall 1989 bis zur Gegenwart als Hauptstadt und europäische Metropole. Das Buch ist richtig spannend, vor allem wenn es um die Hintergründe des Zerfalls der DDR und die Realisierung der Hauptstadtentscheidung zugunsten Berlins gegenüber den Bonn Lobbyisten geht.

Das Buch habe ich von dem bekannten Berliner Galeristen Bernd Schultz bekommen, mit dem ich 1991 u.a.  mit Günter Braun, Winfried Fest, Peter Herlitz, Klaus Krone, Prinzessin zu Löwenstein, Peter Raue, Vivien Reuter und Sebastian Turner die “Initiative Regierungssitz Berlin” betrieben habe. Damals schalteten wir Testimonials mit Prominenten in führenden deutschen Tageszeitungen im Vorfeld der Entscheidung über Hauptstadt und Regierungssitz im Deutschen Bundestag. Unsere Initiative half mit, das öffentliche Klima bei der Entscheidung zwischen Berlin und Bonn zu verändern; denn zunächst hatten erstaunlicherweise die Bonn-Befürworter die klare Dominanz.

Ich selbst hatte jahrelang sehr schön in Bonn gelebt, studiert und gearbeitet. Wir haben dort unsere drei Kinder bekommen. Doch für mich stand nie außer Frage, dass Berlin die richtige deutsche Hauptstadt sein musste.

1981 bin ich zusammen mit Elmar Pieroth in der Mannschaft Richard v. Weizsäckers nach Berlin gekommen und habe ungewöhnlich spannende Jahre erlebt. Ich habe dies in meinem Buch “Berlin in den achtziger Jahren. Im Brennpunkt der deutsch-deutschen Geschichte” beschrieben. Dieses Buch ist, so glaube ich, ist eine gute Ergänzung zu dem, was Hermann Rudolph für die anschließende Zeit herausarbeitet.

Rezension im Tagesspiegel meines Buches aus dem Jahre 2010 (PDF)

Blühende Landschaft

Was wurde Helmut Kohl verspottet, als er 1989 “blühende Landschaften” im Ostren Deutschlands versprach. Jetzt, 25 Jahre nach der Wiedervereinigung, sind sie immer mehr zu sehen. Am Wochenende fuhr ich zur Berlin-Brandenburger Golfmeisterschaft auf verschiedenen Routen vom Süden Berlins in das nordöstliche brandenburger Umland. Ich traute meinen Augen nicht, schon als ich  die Bezirke Mitte, Weissensee und Pankow durchquerte – Berlin, wie haste Dir zum Vorteil verändert…Erst recht war ich verblüfft, als ich durch die Dörfer und Kleinstädte im Barnim und in Oberhavel fuhr. Prenden, Klosterfelde, Wandlitz (das ehemalige DDR-Regierungs Eldorado), Mühlenbeck und Hohen Neuendorf, hübsche Häuser und Gärten, moderne Infrastruktur, attraktives Erscheinungsbild – ich sehe keinen Unterschied mehr zu westdeutschen “blühenden Landschaften”.

Man sieht: Berlin hat Ausstrahlung und Brandenburg entwickelt sich immer mehr, jedenfalls im Umland. Und weiter draußen, wird sich das sukzessive ebenfalls positiv auswirken.

v. Winterfeldt-Menkin

Er war der erste Präsident des Deutschen Roten Kreuzes – Joachim v. Winterfeldt-Menkin. Ein Brandenburger. Nach ihm ist die Ehrenmedaille Joachim von Winterfeldt-Menkin benannt, die höchste Auszeichnung des DRK-Landesverbandes Brandenburg. Sie wurde mir zu meinem Abschied vom DRK-Präsidium Brandenburg verliehen. Danke.